Über mich


Sylvia Kaml

Geboren wurde ich 1975 in Frankfurt am Main, doch den Großteil meiner Kindheit verbrachte ich im idyllischen Vogelsberg. Dort wuchs ich in einem Dorf mit meiner Schwester unter Rindern, Pferden und Katzen auf. Wenn ich meine Nase nicht in Bücher steckte, folgte ich jungen Katzen 20.000 Meilen unter die Heuballen oder mein Fahrrad wurde zu H. G. Wells‘ Zeitmaschine. Beim Ausritt begleiteten mich Winnetou oder Kara Ben Nemsi, der Traktor war ein Piratenschiff mit Long John Silver als Smutje und lange Autofahrten verwandelten sich in Missionen des Raumschiffes Enterprise.
Heute bin ich meinen Eltern dankbar für die vielen Reisen in verschiedene Länder, die wir unternommen haben. Schon früh lernte ich dadurch andere Kulturen kennen und öffnete meinen Horizont für unterschiedliche Sichtweisen. Die Liebe zu Tieren und Natur prägten bald meinen Berufswunsch und mit dem Studium der Tiermedizin verwirklichte ich diesen Traum.

Nach einem längerem Aufenthalt in den USA lebe ich heute mit Mann und zwei Töchtern im Ruhrgebiet.

Doch die Geschichten spannen in dieser gesamten Zeit stur und unaufhörlich ihre Wege durch meinen Kopf und landeten irgendwann auf Papier (bzw. damals noch gespeichert auf einer Diskette). Gerade die gesellschaftlichen Probleme und Konflikte auf unserem Planeten, die "Spezies Mensch" mit all ihren Höheflügen und Abgründen prägten meine Geschichten. Wie werden sich medizinische Forschungen und Technologien entwickeln und was werden wir damit anstellen?

Als meine erste Science-Fiction Geschichte "Grauzone Erde" 2014 einen Verlag fand, war ich überglücklich, ahnte aber noch nicht, welch ein Weg noch vor mir lag. Ich hatte Blut geleckt. Das Handwerk Schreiben wurde intensiver erlernt ... und alleine die Nachrichten des Tages lieferten genug Ideen für weitere Dystopien.